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Charismatische Führung braucht Persönlichkeit.

Vielleicht denkst Du schon gar nicht mehr darüber nach Führung eigentlich benötigt oder aber Du bist ganz neu in dieser Führungsrolle und alles ist noch ungewohnt für Dich. 

Beispielsweise, hast Du einen Bereich neu übernommen (privat oder beruflich) und Dich somit auf verändertes Aufgabenfeld eingelassen. Oder aber, Du hast Führungsverantwortung übernommen und es macht Dir ungeheuren Spaß Dinge zu gestalten, Mitarbeitende zu motivieren und gemeinsam ein Ziel zu fokussieren. 

All das ist im Daily Business spannend, herausfordernd und hoffentlich auch zufriedenstellend. 

Während man sich allerdings im Alltag mit den Anforderungen auseinandersetzt, um die Aufgaben und ebendiese Ziele voranzutreiben und zu realisieren, fällt nicht selten etwas bestimmtes hinten über: Du und Deine Persönlichkeit. 

Doch genau das ist so wichtig, denn charismatische Führung braucht Persönlichkeit und souveränes Handeln braucht wiederum eine starke Identität.

Somit ist das Beschäftigen mit Dir und Deiner Persönlichkeit unabdingbar.

In den kommenden Wochen werden wir uns mit den 5 Säulen der Identität nach H. Petzold beschäftigen und immer wieder den Link zu Deinem privaten wie beruflichen Alltag herstellen.

Was sind eigentlich die besagten 5 Säulen? 

  • Körper und Leib 
  • Gesellschaft, Beziehung und Vernetzung
  • Arbeit, Tätigkeit und Leistung 
  • Materielle Sicherheit und Finanzen 
  • Werte und Normen 

Starten wir mit der 1. Säule: Arbeit, Tätigkeit und Leistung

In dieser Säule geht es darum Deine Tätigkeit auszuloten. Also Dein Tätigsein als Mitarbeitende/r, als Führungskraft, als Ehrenamtliche/r oder als Mutter/Vater. Hierbei geht es nicht um ein allgemeingültiges „Richtig“ oder „Falsch“, sondern einzig und allein darum, wie Du für Dich diese Säule einschätzt. Um dies für Dich zu visualisieren, hilft es, die folgenden Fragen auf Dich wirken zu lassen und z.B.  in einer Skala von 1-10 ( dabei ist 1 nicht zufriedenstellend und 10 absolut zufriedenstellend) einzuordnen. 

Bereit? Also los:

  • Wie sieht es mit Deiner Tätigkeit, Deinem Aufgabenfeld am Arbeitsplatz oder im privaten aus? 
  • Kannst Du Dich mit allem, was Dir wichtig ist, ejnbringen? 
  • Bist Du auf Deine Leistung stolz? 
  • Machst Du das was Du tust oder tun musst gern?  
  • Wie sehr kannst Du Deine Stärken und Interessen in Deine Tätigkeit mit einfließen lassen? 
  • Findest Du Erfüllung bei dem, was Du tust? 
  • Oder ist Deine Arbeit das Mittel zum Zweck, um Dich zu finanzieren?
  • Wie sicher ist Deine Tätigkeit?
  • Weißt Du, ob Du sie auch noch morgen ausführen kannst
  • Bist Du mit Deinem Handlungsraum und Deinem Entscheidungshorizont zufrieden oder was bräuchtest Du, um zufrieden(er) damit zu sein?
  • In welchem anderen Tätigkeitsfeld bist Du aktiv und zufrieden mit Deiner Leistung? 
  • Wo bist Du besonders erfolgreich? Wo nicht?
  • In welchen Tätigkeitsfeldern – beruflich, privat, ehrenamtlich – schöpfst Du Kraft? 

Ja, Du hast recht, Fragen über Fragen und vielleicht auch die ein oder andere unangenehme?! Doch es ist wichtig sich im Hinblick auf die Stärkung Deiner Identität mit Dir selbst zu beschäftigen. Weg von dem Erwartungsfullfillment der Anderen und hin zu dem mutigen Betrachten dessen, was Dich ausmacht.